Für Dich zuletzt aktualisiert am: 26.05.2021

Was sollte ein gutes Zelt haben?

Auf welche Kriterien ist beim Zeltkauf zu achten?

Ein Ratgeber für alle Wissbegierigen rund um das Thema "Zelt"

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Das richtige Zelt... Nunja. Lass und gemeinsam das richtige Zelt für dich finden. Mit unseren Kriterien und Zelttypen zeigen wir dir, was für dich sinnvoll ist und worauf du beim Zeltkauf achten solltest. Es muss nicht immer direkt das teure, riesen große Markenzelt sein. Passe es auf deine Bedürfnisse an!

 Das Wichtigste zuerst: 

Ein Beispiel

Stell Dir vor, Du beschließt mit Deinen Freunden, die auch begeistert von Survival sind, für 3 Wochen nach Norwegen zu fahren und dort so autark wie möglich fernab der Zivilisation zu leben. In Norwegen gilt das sogenannte Jedermanns-Recht, was bedeutet, dass jede Person fast überall zu jedem Zeitpunkt sein Outdoor Zelt aufbauen und nächtigen kann.

Ihr möchtet eine Fahrradtour machen, wobei Ihr jede Nacht draußen in einem Zelt schlafen wollt. Stellt sich nun also die Frage, mit wessen Zelt Ihr fahren wollt. Ihr habt alle nur noch ältere Modelle zu Hause herumliegen, die 3 Wochen dauerhafter Nutzung eher weniger standhalten würden. Also beschließt Ihr, dass vor dem Trip noch ein neues Survival Zelt hermuss, am besten ein richtig feines.

Ihr fragt Euch: Was sollte ein gutes Zelt haben? Auf welche Dinge sollen wir achten? Wie viel sollte es kosten? Und warum ist das überhaupt alles so kompliziert? Ihr merkt schon... echt viele Fragen.

Los gehts

Genau aus diesem Grund, weil viele Menschen sich gern ein neues Zelt kaufen würden, aber etwas plan- und ratlos sind, schreiben wir diesen Artikel für Dich. Du hast wahrscheinlich gemerkt, dass man sich über dieses eigentlich so schöne Thema echt den Kopf zerbrechen kann. Doch mit dieser Verwirrung wollen wir Dich natürlich nicht zurücklassen. Es ist an der Zeit, Dich in das Thema einzuführen, Dir Zusammenhänge und Einflussfaktoren zu erklären und generell etwas mit dem Thema auszuräumen.

Leeeeets go!

Was sollte ein gutes Zelt haben?

Ich war selber neugierig!

In diesem Ratgeber zeigen wir Dir, wie Du Dein eigenes Survival Zelt mit einigem Fachwissen kaufen kannst. Wir erklären Dir, worauf Du unbedingt achten solltest, und zeigen Dir auch Dinge auf, die eventuell nicht zu wichtig sind.

Am Ende wirst Du über die wichtigsten Dinge Bescheid wissen, wodurch Du einen Überblick über das Thema bekommst. Wir geben Dir zahlreiche Tipps mit auf den Weg geben, die sonst im Internet gar nicht so leicht zu finden sind.

Dich erwartet ein Text, basierend auf Jahren von Outdoor-Erfahrung und Stunden von Recherche, der Dir hoffentlich das Leben ein Stück erleichtert.

Quellen durchforstet

10

Deine gesparten Stunden

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Lesezeit ca.

7 Min.

Diese 10 Dinge MUSS ein Zelt haben!

Das sind die konkreten Schritte:

Wir könnten es uns jetzt ziemlich einfach machen. Wir könnten an diese Stelle hier jetzt einfach eine Liste packen, ohne viel Erklärung, ohne viel Aufwand und Dich damit allein lassen.

Doch das passt nicht zu uns, das ist nicht unsere Philosophie, wir möchten Dir tiefes, nachhaltiges und hintergründiges Wissen vermittelt, welches Du tatsächlich auch anwenden kannst.

Dieses Wissen soll Dir weiterhelfen und genau aus diesem Grund haben wir eine Liste für Dich zusammengestellt, in der jeder einzelne Punkt erklärt wird. Zu jedem Stichpunkt der Liste stellen wir Dir einige erklärende Zeilen zur Verfügung. Lass uns beginnen!

Nochmals die Liste:


  Wasserdichtigkeit

nur ein trockenes Zelt ist ein gutes Zelt


Was-sollte-ein-gutes-Zelt-haben_wasserdichtigkeit

Die Wasserdichtigkeit oder die Fähigkeite deines Zeltes, wasserabweisend zu sein, hat vor Allem auch mit dem richtigen Material zu tun. Ist dein Zelt nicht oder nur wenig wasserabweisend, wirst du klatschnass. Spare hier bitte nich am falschen Ende, wenn es darum geht, dir das richtige Zelt zu kaufen. Es stellt deine Unterkunft dar.

Dein Outdoor Zelt soll Dich vor allem vor Wettereinflüssen schützen und Dir dabei helfen nicht nass zu werden. Dafür muss das Zelt jedoch wasserdicht sein, denn ansonsten sickert der Regen einfach durch. Wir erklären Dir im Folgenden, worauf Du achten musst, wenn Du möchtest, dass Dein Outdoor Zelt ordentlich dicht ist.

Die Wassersäule

Auf zahlreichen Websites und auch in echten Läden wird immer wieder mit der hohen Wassersäule von wasserdichten Produkten geworben.

Doch was ist die Wassersäule? Und ist sie überhaupt aussagekräftig, dafür, ob mein Survival Zelt ordentlich wasserdicht ist? Wir erklären es Dir.

So funktoniert das mit der "Wassersäule"

Die Wassersäule gibt allgemein gesagt an, wie gut das Material standhält, bis Wasser hindurchdringt. Bei der Messung wird ein mit Wasser gefüllter Zylinder auf das Zeltmaterial gestellt. Dann wird geschaut, bis zu welcher Höhe des Wasserstandes kein Wasser durch das Material dringt. Der maximale Punkt, an dem das Material noch dicht ist, wird dann als Wassersäule angegeben.

Steht also in einer Produktbeschreibung, dass das Zelt eine Wassersäule von 3000 Millimeter hat, dann kann das Zelt in auch noch in einer Wassertiefe von 3 Metern dichthalten. So zumindest die Theorie. In der Praxis ist die Wassersäule nicht der einzige Punkt, der ausschlaggebend für die

Wasserdichte eines Zeltes ist, obwohl sie häufig als solcher angesehen wird. Es gibt zahlreiche andere Faktoren, die mit entscheidend dafür sind, ob das Zelt Dich auch an einem verregneten Campingtag trocken hält.

Material ist außerdem entscheidend

Dazu zählt beispielsweise, welches Material für Innen- und Außenzelt verwendet wurde. Es gibt Materialien, die nicht besonders viel Wasserdruck aushalten, aber dennoch bei Regen dichthalten. Deswegen solltest Du nicht nur auf die Wassersäule, sondern auch auf das verwendete Material Acht geben.

Weiterhin entscheidend für die Dichte des Zeltes gegen Wasser können die Nähte oder Reißverschlüsse sein. Die Wassersäule bezieht sich immer nur auf das Material, welches für die Planen verwendet wurde und nie darauf, was die Nähte aushalten.

Achte auf Schwachstellen

Oftmals sind Nähte und Reißverschlüsse Schwachstellen in der Dichtigkeit des Zeltes. Wenn diese nicht ordentlich imprägniert sind, kann es schnell dazu kommen, dass Wasser durch sie hindurch dringt. Du kannst den Problemen zumindest bei den Nähten recht gut vorbeugen, indem Du sie selbst imprägnierst.

Mit handelsüblichem Nahtdichter lassen sich die Nähte langfristig und schonend verschließen. Unsere Empfehlung ist, immer die Nähte des Zeltes mit Nahtdichter abzudichten, auch wenn es nur vorsorglich ist.

MERKE ALSO:

Die Wassersäule ist keineswegs alleinig ausschlaggebend dafür, ob ein Zelt wasserdicht ist oder nicht. Der Zeltboden und Materialien, sowie die Dichtigkeit von Nähten und Reißverschlüssen können ebenfalls entscheidend sein. Sorge vor, indem Du die Nähte Deines Zeltes imprägnierst.


Diese Zeltypen gibt es:


ZelttypErklärungVorteileNachteile
OutdoorzelteInsbesondere für den Bereich Trekking und "mal eben schnell" ein Zelt aufschlagen. Das niedrige Gewicht und das kleine Packmaß jedoch wenig Komfort zeichnet dieses Typen aus. - Kleines Packmaß
- Wenig Gewicht (Ultralight)
- Für Unterwegs
- Wenig Komfort
CampingzelteVor Allem für lang geplante Aufenthalte etwa auf Festivals oder für ausgedehnte Campingausflüge. - Bieten mehr Komfort
- Praktische Zusatzfunktionen
- Schwerer
- Nichts für "Unterwegs"
FamilienzelteDu möchtest 5, 10 oder sogar mehr Personen in einem Zelt beherbergen? Dann ist ein Familienzelt genau richtig. Teilweise findest du hier getrennte Schlafkammer innerhalb des Zeltes. - Extrem viel Platz
- Sehr viel Komfort
- Sehr viel Stauraum
- Sehr schwer
- Sehr viele Teile
- Nicht einfach zu errichten
ExpeditionszelteDie Extreme Variante eines "herkömmlichen" Outdoorzeltes. Dieses Zelt trotzen allen Wetterlagen und werden oft von professionellen Begsteigern genutzt oder Extremsportlern.- Extrem widerstandsfähig
- Kleines Packmaß
- Sehr leicht
- Hochwertige Materialien
- Teuer
- Wenig Komfort
FestivalzelteFestivalzelte sind im Grunde gefühlt einfach nur da, um nicht nass zu werden und um zumindest ein bisschen Privatsphäre zu haben, wenn man mit Restalkohol am nächsten Morgen aufwacht. - Leichtgewichtig
- Unkomplizierter Aufbau
- recht günstig zu haben
- Wenig Komfort

Wohnlichkeit

Im Zelt wie zu Hause fühlen


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Wähle ein Zelt, womit du dich wohl fühlst oder dir vorstellen kannst, dich wohl zu fühlen. Teste es aus oder schaue dir online reviews an. Hochwertige Verarbeitung hin oder her. Am Ende musst du dich zumindest ein bisschen komfortabel fühlen. Du verbringst immerhin Nächte in deinem neuen Zelt.

Mach es dir bequem:

Immer wieder bekommt man beim Kauf eines Zeltes Aussagen zu hören wie diese: "Dein Zelt muss wohnlich sein" oder "Die Wohnlichkeit sollte bei einem guten Zelt an erster Stelle stehen" und so weiter.

Doch was bedeutet eigentlich diese Wohnlichkeit? Ist sie eher ein diffuses Gefühl oder kann man sie an bestimmten Faktoren festmachen? Dein Zelt sollte vor allem Deinen eigenen Bedürfnissen und Anforderungen entsprechen, wenn es darum geht, dass es für Dich wohnlich ist.

Das bedeutet beispielsweise, dass es eine für Dich angenehme Farbe hat. Ein weiteres Beispiel ist die Oberflächenstruktur des Innenzeltes, denn es kann ausschlaggebend dafür sein, dass Du Dich wohlfühlst in Deinem Zelt.

Auch die zwei Themen, die unter den nächsten Überschriften besprochen werden (Helligkeit und Geräumigkeit) können mit als Faktoren für die Wohnlichkeit verstanden werden.

Kurzum:

Die Wohnlichkeit gibt an, wie wohl Du Dich in Deinem Outdoor Zelt fühlst

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Helligkeit

Was sollte ein gutes Zelt haben?


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Ist dein Zelt ein dunkles Loch? Wie sieht es von innen aus? Wie sind die Lichtverhältnisse innerhalb des Zeltes? Reflektiert es genug Licht, damit du dich wohlfühlst? Wie Lichtdurchlässig ist dein Zelt oder vielmehr: Wie Lichtdurchlässig darf dein Zelt sein? Beachte das beim Kauf deines Zeltes!

Wenn Du Dich schon einmal über einen längeren Zeitraum in verschiedenen Zelten aufgehalten hast, dann wirst Du wissen, dass es einen großen Unterschied macht, wie hell ein Zelt ist.

Nur zum Verständnis: Mit der Helligkeit des Zeltes meinen wir nicht die Wirkung des Zeltes nach außen (also, ob es von außen hell aussieht), sondern wir beziehen uns selbstverständlich auf die Lichtverhältnisse innerhalb des Zeltes. Welche Helligkeitsstufe als gut empfunden wird, hängt ganz von den Bedürfnissen des Besitzers ab.

Wenn Du beispielsweise auf Deinen Campingtrips gern etwas länger schläfst, dann ist es ratsam ein eher dunkles Zelt zu kaufen, damit Du morgens nicht schon von den ersten Sonnenstrahlen geweckt wirst. Ein dunkles hat jedoch auch Nachteile. So ist es beispielsweise nicht sonderlich schön, sich an einem verregneten Tag im Zelt länger aufzuhalten, da es unangenehm duster und dunkel werden kann.

Stört es Dich also nicht, morgens von der Sonne geweckt zu werden, würden wir Dir eher empfehlen, ein helleres Zelt zu wählen. Die helleren Zelte haben den Vorteil, dass es angenehm ist, sich tagsüber in ihnen aufzuhalten, da sie über eine gute Beleuchtung verfügen.

Ob ein Survival Zelt hell oder nicht hell ist, entscheiden meist die Stoffe, beziehungsweise deren Beschichtungen. Die meisten helleren Stoffe lassen das Licht gut durch, während dunklere Stoffe für einen eher dunklen Innenraum sorgen.


Geräumigkeit

Platz für Dich und Deine Zeltgenossen


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Wie viel Platz möchtest du in deinem Zelt nutzen? Ist es dir wichtig viel Platz zu haben? Für welchen Zweck möchtest du überhaupt dein Zelt nutzen? Je mehr Komfort im Sinne von Platz und Größe, desto mehr musst du natürlich tragen. Wenn du gut geplante und lang ausgedehnte Outdoorübernachtungen planst und du dabei nicht auf ausreichend Komfort und Platz verzichten möchtest, macht es Sinn, mehr Gewicht in Kauf zu nehmen. Wenn du ein richtiger Abenteurer bist und viel Platz dir nicht wichttig ist und du außerdem lieber "ultra light" unterwegs bist, dann solltest du ebenfalls darauf achten.

Auch die Geräumigkeit des Zeltes spielt eine Rolle dabei, wie wohnlich das Zelt wirkt und wie wohl Du Dich darin fühlst. Dein Zelt sollte Dir vor allem zum Wohnen, also an verregneten Tagen ordentlich Raum bieten, sodass Du Dir es gemütlich machen kannst.

Ein Orientierungswert ist, dass Du mindesten aufrecht sitzen können solltest. Wenn Dein Zelt dieses Kriterium nicht erfüllt, so solltest Du dringend darüber nachdenken, ob es wirklich das richtige ist.

Außerdem ist noch die Breite zum Liegen wichtig. Hier solltest Du als Richtwert einplanen, dass jede Person im Zelt mindestens 60 Zentimeter Breite haben sollte, auf der die Person liegen kann. Anderenfalls könnte es unangenehm eng werden.

Zu guter Letzt ließe sich noch sagen, dass jeder im Zelt genügend Platz haben sollte, sich der Länge nach auszustrecken, was aber klar sein sollte. Wenn es von der Länge oder Breite her im Zelt nicht passt, dann kann das schnell zu einem Problem werden. Nachts setzt sich oft Kondenswasser an den Innenwänden des Zeltes ab.

Wenn nun eine Person wegen Platzmangel gegen die Innenwände drückt, so kann es gut sein, dass diese unbemerkt völlig nass wird.

Deswegen: Genügend Platz im Zelt ist immer wichtig!


Belüftung

Der Kampf gegen das Kondenswasser


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Kennst du diesen Mief, nach einer Nacht in deinem Zelt? Kennt vermutlich jeder. Ist nicht schön. Sorge für ausreichend Belüftung und stelle sicher, wie dein Zelt die Belüftung sicherstellt. Kann genügend Luft austreten und auch geügend Frischluft eintreten? Entsteht womöglich Kondenswasser durch nicht ausreichede Belüftung?

Wenn Du schon einmal Zelten gewesen bist, dann weißt Du ganz genau was passiert ist, wenn es im Zelt nass ist, obwohl es nicht geregnet hat. Das Kondenswasser hat wieder seinen Streich gespielt.

Dadurch, dass die Zeltbewohner dauerhaft atmen, stoßen sie die ganze Zeit über Feuchtigkeit aus, die sich dann in der Luft als Dampf ausbreitet. An den kalten Zeltwänden kondensiert die Feuchtigkeit dann wieder und wird zu Wasser. Das Resultat sind dann nasse Zeltwände, die im schlimmsten Fall auch noch tropfen, sodass die Zeltbewohner nass werden.

Verhindert werden, kann dieses Phänomen mithilfe von einer guten Belüftung. Achte beim Kauf also darauf, dass das Zelt gut durchlüftet werden kann. Es helfen beispielsweise extra Lüftungsklappen und ähnliches.


Stabiles Gestänge

Was sollte ein gutes Zelt haben?


Was-sollte-ein-gutes-Zelt-haben_das_richtige_gestaenge_fuer_dein_zelt

Wer günstig kauft, kauft zweimal! Kennst du diesen Spruch? Er stimmt! Vor Allem bei Werkzeugen aller Art. Allgemein kann man sagen, dass der Preis die Qualität des Werkzeugs wiederspiegelt. Gerade wenn es um das eigene Überleben oder vorsorgen geht, sollte man hier nicht am falschen Ende sparen. Allerspätestens wenn dir dein Hammerkopf flöhten geht oder dein Messer bricht, wirst du dir wünschen, ein paar Euros mehr in dein Überleben ausgegeben zu haben.

Ein Zelt sollte möglich standhaft sein, egal in welcher Situation. Vor allem das Gestänge ist wichtig bei der Standfestigkeit des Zeltes. Das Gestänge hält das Zelt zusammen, stabilisiert es im Inneren und sorgt dafür, dass es dem Wind standhält.

In der Regel sollte das Gestänge aus Aluminium bestehen. Im Inneren werden die einzelnen Segmente des Gestänges von einem reißfesten Gummi zusammengehalten.

Du solltest beachten, dass das Gestänge nicht zu dünn ist und im besten Fall auf Gestänge aus Glasfieber verzichten, da Glasfieber nicht so hochwertig wie Aluminium ist, weshalb es eher zum Brechen neigt.


Hochwertiger Zeltboden

Wichtiger Schutz gegen Nässe


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Der Boden deines Zeltes wird in keinem Fall eine sehr gute Isomatte bzw. eine zusätzlich Unterlage ersetzen. Jedoch sollte das Zeltbodenmaterial nicht nach den ersten Reibungen, Nässe oder anderweitigen Einflüssen zerstört werden. Sobald Nässe oder Feuchtigkeit über den Boden eindringen kann, ist das Zelt kaum noch wirklich nutzbar. Stell also sicher, dass der Boden deines Zeltes aus hochwertigen Materialien hergestellt ist. In jedem Falle solltest du jedoch für eine zusätzliche Isomatte o.ä. sorgen. Somit schützt du nicht nur den Boden des Zeltes sondern liegst komfortabler und dein Körper kühlt durch den gewonnenen Abstand zum Boden nicht so schnell aus.

Der Zeltboden ist außerdem ein äußerst wichtiger Faktor, wenn es um die Wasserdichte des Zeltes geht. Häufig wird nur auf die Wasserdichte der Zeltplanen geachtet und nicht auf die des Bodens vom Zelt. Der Boden des Zeltes ist auch mit ausschlaggebend dafür, ob Du eine Nacht im Trockenen oder eher im Nassen verbringen darfst.

Auf ihm liegt eine große Belastung, da alle Zeltbewohner mit ihrem Gewicht auf ihm liegen. Dadurch kann es dazu kommen, dass durch den Zeltboden hindurch Wasser gedrückt wird. Das kann fatal sein, da das Wasser durch den Boden sofort ins Zeltinnere gelangen kann, wo es dann direkt die Zeltbewohner nass macht. Achte also darauf, dass der Zeltboden ordentliche Qualität hat und schaue hier besonders hin!


Geräumige Apsiden

der Abstellraum im Zelt


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Besser man hat ihn als nicht. Platz um nicht nur zu nächtigen.

Apsiden werden die Vorräume vor dem Zeltinneren genannt. Sie haben auf den ersten Blick keine richtige Funktion und dienen mehr als Durchgang zum Zelteingang.

Doch die Apsiden können in vielen Situationen nützlich sein. Beispielsweise eignen sie sich ideal, um an Regentagen in ihnen zu kochen. Einfach Kocher aufstellen und loskochen, ohne das irgendetwas nass wird.

Außerdem kannst Du unter den Apsiden Gepäck verstauen, welches nachts nicht draußen stehen soll. Unter den Apsiden wird das Gepäck ausreichend vor Tau geschützt, stört Dich aber gleichzeitig nicht im Innenraum des Zeltes.


Verschließbare Moskitonetze im Innenzelt

Geschützt bleiben vor Insekten


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Achte auf Moskionetze im Innenzelt. Je nachdem zu welcher Jahreszeit oder in welchem Land du dich befindest, kannst du es dir in gar keinem Fall erlauben, Mücken in deine Unterkunft zu lassen. Hast du ersteinmal das "Mückenproblem", wird es schwer jemals wieder eine ruhige Nacht zu haben. Ein gesunder und störfreier Schlaf ist extrem wichtig. Sorge dafür, dass du vor Insekten geschützt bist.

Eine der nervigsten Dinge im Sommer draußen: Mückenstiche. Die Lösung für das Problem beim Camping: Moskitonetze. Die Moskitonetze schützen Dich beim Campen mit Deinem Outdoor Zelt und helfen dabei, andere Insekten fernzuhalten.

Die Netze Trennen das Innenzelt von den Apsiden und sind in der Regel mit einem Reißverschluss verschließbar.

Moskitonetze sind essenziell beim Abwehren jeglicher Kleintiere wie Spinnen, Mücken oder auch Fliegen. Du solltest beim Kauf von Deinem Survival Zelt auf jeden Fall darauf achten, dass Moskitonetze eingebaut sind und dass diese auch gut funktionieren.


Sturmabspannungen

Zum Auf-Dem-Boden-Bleiben beim Camping


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Dein Zelt muss stabil und fest mit dem Boden verankert sein. Stelle also sicher, dass du es mit sogenannten Sturmabspannungen richtig im Boden verankerst. Dein Zelt darf auf gar keinen nach der ersten stärkeren Sturmböhe fliegen gehen oder zerstört werden. Das wäre fatal.

Das Zelt steht auf einer freien Fläche und der Wind pfeift. Du und Deine Zeltmitbewohner stehen nur ein paar Meter entfernt. Plötzlich hebt es das Zelt an, Euch bleibt nur ein kurzer Moment, um zu reagieren, doch das Zelt fliegt bereits durch die Luft.

Ein paar Meter entfernt könnt Ihr Euer Zelt wieder festhalten, aber viele Gegenstände, die sich im Zelt befanden, liegen auf dem Feld verstreut. In diesem Fall hätten Euch ziemlich sicher einige Sturmabspannungen geholfen.

Die Abspannungen bestehen aus Schnüren, die mit dem Zelt verbunden sind und über Heringe im Boden verankert werden. Über sie erlangt das Zelt zusätzliche Stabilität und ist in der Lage, Wind und Wetter zu trotzen.

Es ist empfehlenswert ein Zelt mit Sturmabspannungen zu erwerben und diese zu verwenden, wenn nötig. Wenn die Sturmabspannungen nicht benötigt werden, können sie einfach ignoriert werden, müssen also nicht verpflichtend verwendet werden.

Abschließendes Fazit

Dank unseres Textes zum Thema "Was sollte ein gutes Zelt haben?" hast Du nun einiges gelernt. Du weißt, welche Kriterien es zu beachten gibt und worauf Du besonders schauen solltest, wenn Du nach einem guten Zelt suchst.

Du bist nun also gewappnet, um Dich beim Kauf eines eigenen Zeltes richtig zu entscheiden. Mit dem Rüstzeug, welches Du in unserem Artikel erhalten hast, kannst Du Dich nun getrost rausbegeben in die Welt der Zeltverkäufer und Ausschau halten, nach dem Zelt, welches für Dich am besten geeignet ist.

Bitte beachte, dass der Verwendungszweck, für den Du das Zelt brauchst, eine große Rolle spielt (Es macht einen Unterschied, ob Du das Zelt für eine Himalaya-Tour oder für das nächste Festival benötigst).

Wir wünschen Dir beim Kauf Deines eigenen Zeltes ganz viel Spaß. Lass uns gern einen Kommentar da, für welches Zelt Du Dich entschieden hast oder welches Du besonders im Auge hast. Auch wenn Du Fragen oder Anregungen hast: Lass uns gern einen Kommentar da, wir freuen und auf Dich!

Quellenangabe & Experten die uns bestätigen:

[1] https://www.outdoor-renner.de/blog/zeltstangen-ratgeber.html

[2] https://www.fritz-berger.de/blog/hilfe-beratung/zeltratgeber/zeltgestaenge-alu-stahl-oder-fiberglasgestaenge.html

[3] https://de.wikipedia.org/wiki/Zelt

[4] https://www.camping-checker.de/2015/03/zelten-erstausruestung-kosten.html

[5] https://www.testberichte.de/testsieger/level3_camping_zelte_558.html

Weiterführende Studie/Statistik:

Ein Artikel zu einer Studie, die erklärt, warum Campen gut für den biologischen Schlafrhythmus ist.

https://www.augsburger-allgemeine.de/themenwelten/gesundheit/Studie-Campen-macht-morgenswacher-id26490036.html

FAQ:

Was sagt die Wassersäule aus?

Die Wassersäule gibt an, wie viel Wasserdruck ein Material (Stoff des Zeltes) aushalten kann. Hierfür wird eine Säule (mit Wasser gefüllt) auf den Stoff gestellt und geschaut, bei welcher Höhe der Stoff das Wasser nicht mehr halten kann.

Wie mache ich Zeltnähte dichter?

Das geht mit Nahtdichter. Die Flüssigkeit wird auf die Nähte aufgetragen und verschließt diese dann fast restlos, wodurch eine sehr gute Dichte erreicht wird.

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Philipp
Philipp

Hey Amigo... Ich bin Philipp. Ich bin Teil der Survival Helden Redaktion & Mitgründer dieses Magazins. Aus meiner Leidenschaft heraus für die Themen Outdoor, Survival, Prepping & Natur, ist es mein Ziel, dir hilfreiche Tipps & Tricks mit auf den Weg zu geben. Wir sind Teil der Natur. Lass uns sie genießen!

Was denkst du darüber? Schreib es uns in die Kommentare!

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